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Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim

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Die kirchlichen Amtshandlungen erklärt

Die kirchliche Bestattung

Für den Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sind eine Vielzahl von Fragen in der "Ordnung des kirchlichen Lebens", kurz Lebensordnung (LO), geregelt. Diese Lebensordnung hat den Rang eines Kirchengesetzes, dass heißt sie ist von der Synode der EKHN beschlossen und hat für alle Gemeinden unserer Landeskirche bindenden Charakter.

In anderen Landeskirchen können bestimmte Dinge anders geregelt sein. Wenden Sie sich deshalb zur Sicherheit immer an das für Sie zuständige Pfarramt!

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Fragen:

1. Was muss ich tun, wenn ein Angehöriger stirbt?

2. Lehnt die Kirche die Feuerbestattung ab?

3. Was kostet die kirchliche Bestattung?

4. Gibt es eine ökumenische Bestattung?

5. Der Angehörige ist katholisch. Kann er trotzdem evangelisch bestattet werden?

Diese Frage wird häufig dann an uns heran getragen, wenn die Angehörigen (Ehepartner und/oder Kinder) selbst evangelisch sind. Der Hintergrund des Wunsches kann verschieden sein:

Da man selbst evangelisch ist, würde man sich in einer katholischen Bestattung möglicherweise fremd fühlen, was als zusätzliche belastung empfunden wird.

Wenn der oder die Verstorbene vor den Veränderungen, die das 2. Vatikanische Konzil mit sich brachte, die Ehe mit einem nichtkatholischen Partner geschlossen hat, so wurde er oder sie in der Regel exkommuniziert. Für viele Katholiken war damit eine zunehmende Entfremdung von ihrer Kirche verbunden, der später offene Weg, den Ausschluss von der Kommunion rückgängig zu machen, wurde oft nicht gegangen.

Insofern kann es schon gute Gründe für diesen Wunsch geben. Grundsätzlich gilt auch hierfür, was die Lebensordnung der EKHN sagt:

Für die Bestattung eines Mitglieds der römisch-katholischen Kirche, das in gemischt-konfessioneller Ehe mit einer evangelischen Christin oder einem evangelischen Christen lebte, ist die Vereinbarung der Konferenz der Kirchenleitungen in Hessen zu Amtshandlungen56 zu beachten. (LO VI/3.2)

In dieser Vereinabrung heißt es dazu:

In der Regel soll ein Pfarrer ein Glied einer anderen Kirche nicht beerdigen. Liegen besondere Gründe vor, die eine solche Beerdigung dennoch rechtfertigen (z.B. ausdrücklicher Wunsch des Verstorbenen), soll vorher der Pfarrer der anderen Kirche in Kenntnis gesetzt werden. Gegebenenfalls ist die nach der Ordnung der jeweiligen Kirche erforderliche Zustimmung der zuständigen Stelle einzuholen. (Anlage IV/1)

Daraus wird deutlich, dass es sich dabei immer um Einzelentscheidungen handelt. Voraussetzung für die evangelische Bestattung eines katholischen Angehörigen wird sicherlich sein, dass die nächsten Angehörigen Mitglied der evangelischen Kirche sind. Um der ökumenischen Zusammenarbeit willen, holen wir ferner in jedem Fall das Einverständnis des zuständigen katholischen Pfarramtes ein.

6. Kann ein/e Angehörige kirchlich bestattet werden, der/die nicht in der Kirche ist?

7. Wie ist das mit der musikalischen Gestaltung der Bestattung?

8. Kann ich auf einem Friedhof meiner Wahl bestattet werden?

9. Was ist zum Thema "Erbschaft", bzw. "Testament" zu bedenken?

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Aktualisiert: 18.12.2013
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