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Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim

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Die kirchlichen Amtshandlungen erklärt

Die kirchliche Trauung

Für den Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sind eine Vielzahl von Fragen in der "Ordnung des kirchlichen Lebens", kurz Lebensordnung (LO), geregelt. Diese Lebensordnung hat den Rang eines Kirchengesetzes, dass heißt sie ist von der Synode der EKHN beschlossen und gilt in den Gemeinden unserer Landeskirche.

In anderen Landeskirchen können bestimmte Dinge anders geregelt sein. Wenden Sie sich deshalb zur Sicherheit immer an das für Sie zuständige Pfarramt!

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Fragen:

1. Die Frage nach dem Termin

2. Wie ist das mit der Segnung einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft?

3. Der schönste Tag im Leben

4. Wir wollen uns ökumenisch trauen lassen - was müssen wir tun?

5. Evangelische Trauung / Katholische Trauung - Gibt es da eigentlich einen Unterschied?

6. Kann man auch ohne die standesamtliche Eheschließung kirchlich heiraten?

7. Kann die Braut vom Vater in die Kirche geführt werden?

Dieser Ritus wird uns immer wieder in Film und Fernsehen vor Augen geführt, entspricht aber nicht dem evangelischen Trauverständnis!
Er bezieht sich auf das mittelalterliche Eherecht, demzufolge die Eheschließung ein Kaufvertrag war, "der die Vormundschaft über die Frau zum Gegenstand hat und zwischen dem Mann und dem Vater/Vormund geschlossen wird." (H. Fischer: Trauung aktuell, 1. Aufl. München 1976, S. 15)

Die Frau gilt nach diesem Rechtsverständnis einerseits als unmündig und andererseits als Vertragsgegenstand, also als Besitz eines Mannes, der in diesem Ritus symbolisch übergeben wird. Damit steht dieser Ritus nicht nur in krassem Gegensatz zur verfassungsrechtlichen Gleichberechtigung von Mann und Frau und dem heutigen Lebensgefühl von Frauen, sondern auch zum evangelischen Trauverständnis.

Gegen diesen Ritus spricht auch, dass die Ehe nach evangelischem Verständnis vor dem Staat, also auf dem Standesamt geschlossen wird. Die Eheschließenden kommen also bereits als verheiratete Eheleute zur Kirche, wo mit ihnen ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung gefeiert wird.

Häufig wird ins Feld geführt, diese Form des Einzuges würde ja von den Betroffenen gar nicht (mehr) so verstanden, es ginge vielmehr darum, die Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. Dagegen ist zu sagen, dass zunächst einmal jeder Ritus seine eigene Sprache spricht (nur deshalb ist er ein Ritus) und ein Ritus, der das (passive) Geführtwerden betont nicht zugleich Verbundenheit auf gleicher Augenhöhe ausdrücken kann. Dafür gibt es aber in der kirchlichen Tradition den Ritus des gemeinsamen Einzuges: Bekannt ist dies von Konfirmationen, Ordinationen und anderen Gelegenheiten, bei denen es tatsächlich um den Ausdruck der Verbundenheit geht. In gleicher Weise kann auch der Traugottesdienst mit einem Einzug beginnen, wobei dem Pfarrer/der Pfarrerin und dem Brautpaar Eltern, Geschwister oder Freunde folgen und damit ausdrücken: Wir begleiten Euch auf Eurem Weg in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Wir halten diese Form für die bessere Alternative und bieten dies an. In jedem Fall ist es wichtig, dass diese Frage frühzeitig besprochen wird, damit wir gemeinsam eine gute Lösung finden.

8. Mein/e Partner/in ist nicht in der Kirche. Können wir trotzdem kirchlich getraut werden?

9. Ich bin nicht konfirmiert. Kann ich trotzdem kirchlich getraut werden?

10. Einer von uns ist geschieden. Können wir trotzdem kirchlich getraut werden?

11. Wir wohnen nicht in Bischofsheim. Können wir trotzdem in Bischofsheim getraut werden?

12. Wir sind aus bestimmten Gründen nicht kirchlich getraut. Kann diese Trauung nachgeholt werden?

13. Wann findet das Traugespräch statt und was geschieht da?

14. Muss die Braut eigentlich ein weißes Hochzeitskleid tragen?

15. Welche Aufgaben haben eigentlich die Trauzeugen?

16. Kann als Trauspruch auch ein nicht-biblischer Vers genommen werden?

17. Wie ist das mit Gesang während der Trauung?

18. Was geschieht mit der Kollekte? Können wir Wünsche äußern?

19. Können die Taufe unseres Kindes und unsere kirchliche Trauung zusammen gelegt werden?

20. Darf nach dem Gottesdienst Reis geworfen werden?

21. Und wie ist das mit dem Photographieren?

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Aktualisiert: 18.12.2013
© Die Zusammenstellung der Fragen unterliegt dem Copyright. Die Benutzung, Speicherung, Vervielfältigung und Weitergabe ist ausschließlich zum privaten Gebrauch gestattet!

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