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Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim

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Die kirchlichen Amtshandlungen erklärt

Die Taufe

Für den Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sind eine Vielzahl von Fragen in der "Ordnung des kirchlichen Lebens", kurz Lebensordnung (LO), geregelt. Diese Lebensordnung hat den Rang eines Kirchengesetzes, dass heißt sie ist von der Synode der EKHN beschlossen und hat für alle Gemeinden unserer Landeskirche bindenden Charakter.

In anderen Landeskirchen können bestimmte Dinge anders geregelt sein. Wenden Sie sich deshalb zur Sicherheit immer an das für Sie zuständige Pfarramt!

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Fragen:

1. Wie ist die Taufe eigentlich entstanden und was bedeutet sie?

2. Soll ich mein Kind taufen lassen oder soll ich es später selber entscheiden lassen?

3. Ich möchte mein/e Kind/er taufen lassen - was muss ich tun?

4. Wir sind nicht in der Kirche - Kann unser Kind trotzdem getauft werden?

Die Frage ist, warum wollen Sie Ihr Kind taufen lassen? Die Taufe ist nach christlichem Verständnis einerseits die Zusage Gottes an den Menschen und andererseits die Aufnahme in die Gemeinde Jesu Christi. Getaufte Kinder sollen durch Eltern und Paten zu verbindlichen Christen erzogen werden, das heißt zu Menschen, die in und aus ihrer Verbindung zu Gott und zur Gemeinde leben. Das ist in der heutigen Zeit wirklich keine leichte Aufgabe! Aber kann diese Aufgabe wahrgenommen werden, wenn ich selbst diese Verbindung schon aufgegeben habe? Bringe ich mein Kind nicht in eine widersprüchliche Situation, wenn ich ihm später klarmachen muss, dass ich von ihm eine Verbindlichkeit erwarte, die ich selbst nicht (mehr) bereit bin aufzubringen?

Die Erfahrung zeigt, dass dieses Versprechen, das ausgetretene Eltern bei der Taufe abgeben, in der Regel nicht eingehalten wird oder werden kann. Auch Argumente, denen zufolge dem Kind in der Schule keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden sollen, oder das Kind sich später einmal selbst entscheiden soll, sind hier wenig stichhaltig:
Auch nichtgetaufte Kinder können am Religionsunterricht teilnehmen und mit Erreichung der Religionsmündigkeit sich selbst entscheiden, ob sie getauft werden wollen oder nicht. Ganz sicher hat dabei die Entscheidung der Eltern eine das Kind prägende Bedeutung.

Manche Eltern bringen vor, ihr Kirchenaustritt habe nur finanzielle Gründe gehabt. Dem muss aber entgegen gehalten werden, dass Kirche von allem Anfang an eine Solidargemeinschaft war, in der die finanziellen Belastungen, je nach Vermögen gemeinsam geteilt wurden. Auch die Kirchensteuer ist diesem urchristlichen Prinzip verpflichtet. Wer aus der Kirche austritt, um die Kirchensteuer zu sparen, dann aber die "Leistungen" der Kirche in Anspruch nehmen will, verhält sich nicht nur unsolidarisch, sondern erwartet auch ganz selbstverständlich, dass andere die Kosten mittragen. Und es ist sehr die Frage, ob dieses Verhalten den Kindern als Vorbild in Sachen christlicher Lebensführung dienen kann.

Wir erwarten deshakb bei der Taufe eines Kindes, dass wenigstens ein Elternteil Glied der evangelischen Kirche ist.

5. Finden Taufen nur am Sonntagvormittag statt?

6. Wieso kann ich mein Kind nicht außerhalb des Gottesdienstes taufen lassen?

7. Kann ich mein Kind auch in einer anderen Gemeinde taufen lassen?

8. Was ist so schlimm an der Wiedertaufe?

9. Können die Taufe unseres Kindes und unsere kirchliche Trauung zusammen gelegt werden?

10 Ich bin erwachsen, aber noch nicht getauft. Lässt sich das nachholen?

11. Und wie ist das mit dem Photographieren?

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Aktualisiert: 18.12.2013
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