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Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim

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Die kirchlichen Amtshandlungen erklärt

Die Taufe

Für den Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sind eine Vielzahl von Fragen in der "Ordnung des kirchlichen Lebens", kurz Lebensordnung (LO), geregelt. Diese Lebensordnung hat den Rang eines Kirchengesetzes, dass heißt sie ist von der Synode der EKHN beschlossen und hat für alle Gemeinden unserer Landeskirche bindenden Charakter.

In anderen Landeskirchen können bestimmte Dinge anders geregelt sein. Wenden Sie sich deshalb zur Sicherheit immer an das für Sie zuständige Pfarramt!

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Fragen:

1. Wie ist die Taufe eigentlich entstanden und was bedeutet sie?

2. Soll ich mein Kind taufen lassen oder soll ich es später selber entscheiden lassen?

3. Ich möchte mein/e Kind/er taufen lassen - was muss ich tun?

4. Wir sind nicht in der Kirche - Kann unser Kind trotzdem getauft werden?

5. Finden Taufen nur am Sonntagvormittag statt?

6. Wieso kann ich mein Kind nicht außerhalb des Gottesdienstes taufen lassen?

7. Kann ich mein Kind auch in einer anderen Gemeinde taufen lassen?

Grundsätzlich geht das. Eltern, die ihr Kind in einer anderen Gemeinde, als ihrer Wohnsitzgemeinde taufen lassen wollen, oder von einem anderen Pfarrer/einer anderen Pfarrerin, brauchen dafür das sogenannte Dimissoriale. Damit wird bescheinigt, dass keine kirchenrechtlichen Bedenken gegen diese Taufe bestehen. In der Regel wird diese Bescheinigung auch problemlos ausgestellt, es sei denn, es lägen tatsächlich Sachverhalte vor, die gegen eine Taufe sprechen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn kein Elternteil Kirchenmitglied ist, oder auch, wenn die Verlagerung des Taufortes der Umgehung einer vom Kirchenvorstand der Wohnortgemeinde beschlossenen Ordnung dienen soll. In solch einem Fall darf das zuständige Pfarramt das Dimissoriale verweigern.

Die Kirchengemeindeordnung kennt aber auch ein Wiederspruchsrecht gegen diese Entscheidung:

"Wird die Erlaubnis verweigert, so kann die Entscheidung des Dekans oder, falls dieser selbst der zuständige Pfarrer ist, die Entscheidung des Propstes angerufen werden.
Der um die Handlung gebotene Pfarrer kann die Bitte ablehnen. Er darf ihr nur entsprechen, wenn die Erlaubnis des zuständigen Pfarrers vorliegt."

Letztere Ausführung weist darauf hin, dass ein Pfarrer/ eine Pfarrerin nicht verpflichtet ist, eine auswärtige Taufe vorzunehmen, es gibt also keinen Rechtsanspruch auf eine Taufe außerhalb der Wohnortgemeinde.

Der Grund hierfür liegt im Verständnis der Taufe: Nach evangelischem Verständnis wird der Täufling in die christliche Gemeinde hinein getauft und zwar nicht abstrakt in ein allgemeines Christentum, sondern die christliche Gemeinschaft wird ja für Täufling, aber auch Eltern und Paten, erst in der Gemeinde, in der sie leben und zu der sie gehören, konkret. Deshalb soll in der Regel die Taufe auch in der Wohnortsgemeinde stattfinden.

Dennoch kann es natürlich gute Gründe geben, warum eine Taufe an einem anderen Ort oder durch eine/n andere/n Pfarrer/in durchgeführt werden soll. Über diese Gründe sollten Sie möglichst frühzeitig mit ihrem zuständigen Pfarramt sprechen, damit für alle Beteiligten ein klares Bild entsteht. Nichts ist schlimmer, als wenn durch zeitlichen Druck eine Situation entsteht, in der es nicht mehr um sinnvole Vereinbarungen gehen kann, sondern nur noch um die unbedingte Durchsetzung persönlicher Wünsche oder kirchlicher Vorgaben!

8. Was ist so schlimm an der Wiedertaufe?

9. Können die Taufe unseres Kindes und unsere kirchliche Trauung zusammen gelegt werden?

10 Ich bin erwachsen, aber noch nicht getauft. Lässt sich das nachholen?

11. Und wie ist das mit dem Photographieren?

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Aktualisiert: 18.12.2013
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