Seit ein paar Jahren betreiben wir ganz bewusst eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, die sich auf unterschiedliche Bereiche konzentriert:
Pressearbeit
Dazu gehört neben dem regelmäßigen Pressedienst auch unser aktueller Wochenkommentar
(((Glockenschlag)))
Auf der gemeinsamen Seite der evangelischen und katholischen Gemeinden der Orte Bischofsheim und Ginheim-Gustavsburg Kirche in der Mainspitze im wöchentlich erscheinenden LOKAL-ANZEIGER erscheint seit etwa 5 Jahren der (((Glockenschlag))) als wöchentlicher Kommentar zu aktuellen Ereignissen und Begebenheiten, oder auch ganz Alltäglichem.
Die öffentlichen Reaktionen sind sehr unterschiedlich:
Von empörten Leserbriefen bis zu anonymen Beschimpfungen reicht die Negativliste. In einem Fall gab es nach einer Reihe von unterschiedlichen Leserbriefen sogar eine intensive Diskussion am runden Tisch. Aber es gibt auch sehr viel positive Ressonanz. Unbekannte Leute sprechen uns auf der Straße an, Gesprächskontakte entstehen. In jedem Fall aber ist Kirche durch den Glockenschlag in der Diskussion.
Informationen aus erster Hand gibt es in mehreren im Ortsgebiet verteilten
Schaukästen
Sie stehen auf dem Kirchplatz, an den beiden Gemeindehäusern, an der Ecke Darmstädter Straße / Im Attich, sowie in der Böcklersiedlung. Darüber hinaus nutzen wir die Schaufenster der Bischofsheimer Geschäfte, um dort mit Plakaten auf die unterschiedlichen Veranstaltungen unserer Kirchengemeinde aufmerksam zu machen.
Seit ein paar Jahren schmückt ein einheitliches

Logo
alle Briefköpfe und Publiklationen, sowie die Schilder an allen kirchlichen Gebäuden. Vor rund 10 Jahren entstand das bisherige Signet unserer Kirchengemeinde, also zu einem Zeitpunkt, als es zum Beispiel das Facettenkreuz der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) als einheitliches Logo noch nicht gab.
Seitdem hat sich viel verändert. Das Facettenkreuz etwa kennzeichnet inzwischen nicht nur viele evangelische Gemeinden unserer Landeskirche und auch bei uns ist es vor allem immer dann zum Einsatz gekommen, wenn technische oder Kostengründe die Nutzung unseres Logos verhinderten - so etwa bei der Gestaltung unseres Gemeindehauses, unseres Fahrzeuges, den Schaukastenleisten, usw. Auch andere Landeskirchen, wie etwa die Ev. Landeskirche Anhalts und die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannover verwenden es. Und auch bei uns kommt es immer dann zum Einsatz, wenn es um die Darstellung unserer enger werdenden Zusammenarbeit in der Mainspitze geht, ergänzt durch die Silhouetten der drei Kirchen.
Weil es auf Dauer aber wenig Sinn macht verschiedene Logos parallel zu verwenden, haben wir jetzt die Silhouette unserer Kirche neu gestaltet (weniger streng!) und sie vor das Facettenkreuz platziert. Wir finden, es sieht ansprechender aus. Das neue Logo wird das alte allerdings nicht auf einen Schlag verdrängen, Druckerzeugnisse und T-Shirts mit dem alten Logo werden wir natürlich aufbrauchen und Schilder erst dann ändern, wenn der Verschleiß es notwendig macht.
Das neue Logo aber soll uns nicht nur als evangelische Kirchengemeinde in Bischofsheim identifizierbar machen, sondern zugleich auch die Verbundenheit mit anderen Gemeinden und der Landeskirche zum Ausdruck bringen, denn Kirche sind wir nicht für uns allein, sondern immer nur gemeinsam mit anderen!

Neuzugezogene Gemeindeglieder und Ein- oder Übergetretene erhalten eine ausführliche
Informationsmappe
in der die wichtigsten Infos über uns zu finden sind. In etwas abgespeckter Version, zugeschnitten auf ihre Bedürfnisse bekommen diese Begrüßungsmappe auch alle BewohnerInnen des neuen Bischofsheimer Seniorenparks.
Ausgetretene
werden von uns ebenfalls angeschrieben, sobald wir die Nachricht vom Amtsgericht erhalten. In dem Brief bieten wir ein Gespräch an und übersenden einen kleinen Fragebogen zu den Beweggründen.
Mitgliederorientierung
Zwar werden in unserer Gemeinde immer noch recht viele Kinder getauft und Brautpaare getraut, das Vorwissen über den Sinn und die Bedeutung dieser kirchlichen Handlungen und die damit verbundene Verantwortung ist immer mehr Menschen fremd.
So bekommen seit kurzem Elternpaare zur Geburt ihres Kindes eine Glückwunschkarte, zusammen mit einer kleinen Broschüre, in der wir viele Fragen rund um die Taufe beantworten. Nach der Anmeldung zur Taufe, zur Konfirmation, oder zur Trauung lassen wir den Betroffenen weitere schriftliche Informationen zukommen.
Schon seit Jahren bekommen unsere Senioren natürlich von uns einen Geburtstags- und Weihnachtsgruß, meistens verbunden mit aktuellen Informationen aus unserer Seniorenarbeit, bzw. gemeindlichen Diakonie.

Für alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterINNEN unserer Gemeinde gibt es seit 1996 monatlich das Informationsblatt
Hausmitteilungen
das wichtige Termine, Ereignisse, Beschlüsse des Kirchenvorstands oder auch allgemeine kirchliche Informationen an diese Multiplikatoren kirchlicher Arbeit weitergibt. Im Gegensatz zu in anderen Gemeinden üblichen Gemeindebriefen, setzen die Hausmitteilungen bewusst auf knappe Information: 1 DIN A4-Blatt mit Vorder- und Rückseite müssen ausreichen für Grusswort, Infos und Termine. Der Vorteil: Der Newsletter ist mit geringstem Aufwand in kurzer Zeit zu erstellen. Die dadurch mögliche häufige Frequenz garantiert Aktualität und schafft Identität. Die Begrenzung der Zielgruppe setzt auf den Multiplikatoren-Effekt, per Internet-Download und Email-Versandt kann über diesen Kreis hinaus jeder und jede die Hausmitteilungen bekommen - nicht nur in unserer Gemeinde! Die Hausmitteilungen sind - wie Umfragen gezeigt haben - innerhalb eines Jahres zur wichtigsten Informationsquelle für die MitarbeiterINNEN geworden und sind es inzwischen seit über 10 Jahren geblieben.
Seinen festen Platz in der öffentlichen Wahrnehmung hat inzwischen auch dieser
Internetauftritt
Am Anfang stand ein Brief: Pfarrgemeinderatsmitglied Michael Barth überraschte uns mit der Mitteilung, dass auf der nagelneuen Webseite der katholischen Gemeinde auch die "evangelische Schwestergemeinde nicht vergessen" wurde. Infos aus den letzten Hausmitteilungen hatte er dort erst einmal eingestellt. Gleichzeitig bot er an, noch mehr Informationen zu übernehmen. Der damalige Kirchenvorsteher Thomas Wagner und Pfr. Klaus Bastian reagierten prompt, liebäugelten die Beiden doch schon länger mit dieser Idee: Eine bereits entworfene Webseite wurde schnellstens aktualisiert, auf der die aktuellen Projekte unserer Kirchengemeinde vorgestellt wurden.
Inzwischen sind mehr als 6 Jahre vergangen und unsere Webseite unter einer eigenen Adresse erreichbar. Sie hat sich seither von einem reinen Informationsmedium immer mehr auch zu einem Serviceangebot entwickelt: Die Vielzahl von Downloads mit Basisinformationen, unsere FAQs oder die Serviceseite weisen inzwischen hohe Besucherzahlen auf und zeigen, dass wir bei unserer Mitgliederorientierung auf keinem schlechten Weg sind.
Fundraising
Dies ist ein noch relativ neuer Bereich unserer Arbeit. Nach den negativen Erfahrungen mit unserem Werbemobil, wollen wir die Sache in Zukunft stärker selbst in die Hand nehmen und offensiver und besser geplant um Unterstützung unserer Arbeit werben. Unsere Ideen dazu werden auch in dem Begrüßungsschreiben an die Neuzugezogenen publik gemacht.
Mit der Gründung unserer Stiftung "Evangelische Kirche für Sie" im Oktober 2006 hat diese Arbeitsbereich eine neue Qualität bekommen: Einerseits sind die Erfahrungen die wir dort machen, positiv und sehr interessant, andererseits aber auch sehr arbeitsaufwendig. Und es ist absehbar, dass dieser Zweig unserer Öffentlichkeitsarbeit auf eine breitere Basis gestellt werden muss, wenn er keine Eintagsfliege bleiben soll.

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